Bei meiner süßen kleinen Chuca handelt es sich um eine kuschelig weiche Perserkatze mit weißem Fell, die sehr zurückhaltend und ruhig ist. Genau aus diesem Grund habe ich mich auch für sie entschieden. Ich wollte keine Katze, die immer nur draußen herumstromert und nur zum Fressen nach Hause kommt, sondern eine Kuschelkatze, die ihre freie Zeit lieber mit mir auf dem Sofa verbringt. Vielleicht liebe ich sie auch deshalb so sehr, weil ich selbst auch sehr ruhig bin und am liebsten zu Hause zeichne, als in Discos zu tanzen, einzukaufen oder mich mit Freunden zu treffen. Damit ihr Fell immer schön weich und kuschelig bleibt, kämme ich es jeden Tag durch und streichle sie häufig, da sie den Liebesbeweis besonders schätzt.
Wenn meine süße Kleine mal wieder auf der Gardinenstange im Wohnzimmer balanciert, habe ich zwar immer Angst, dass sie herunterfällt, kann ihr dann aber eigentlich auch nicht böse sein. Denn dadurch gibt sie auch immer ein passendes Motiv für meine Kawaii-Zeichnungen ab, da sie damit vollkommen dem kindlichen Schema entspricht. Denn auch Kinder machen ja grundsätzlich nie das, was sie sollen, sondern nur das, was sie wollen. Böse würde ich wahrscheinlich nur werden, wenn Chuca mein stilvolles Faltrollo am Fenster zerstören würde. Denn da verstehe ich keinen Spaß. Aber wenn sie mich mit ihren großen Augen dann wieder ansehen und mit mir schmusen würde, hätte ich wohl auch das schnell wieder vergessen. Und so lasse ich sie auch weiterhin auf der Gardinenstange balancieren und genieße kuschelige Momente mit der Kleinen, die einfach zu meinem Leben dazugehört, wie auch meine Kawaii-Zeichnungen.